Därr Expeditionsservice GmbH
Theresienstr. 66 - 80333 München

Tel.: 089/282032 - Fax: 089/282525
E-Mail: info@daerr.de


09.09.2010 - 09:04 AM
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Das Forum


Die Reisepraxis

Beraten und Impfen direkt bei uns im Laden München, Theresienstraße 66 möglich :


ACHTUNG!!!
die Praxis an folgenden Tagen geöffnet:


Grundsätzlich:

Do. 15.30 - 18.30 Uhr
Fr. 15.30 - 18.30 Uhr
Sa. 10.30 - 14.30 Uhr


Im September wie folgt (Stand 6.9.2010)

02.09.10 Do
04.09.10 Sa
09.09.10 Do
11.09.10 Sa
16.09.10 Do
17.09.10 Fr
18.09.10 Sa
23.09.10 Do
24.09.10 Fr
25.09.10 Sa
30.09.10 Do


Alles für die Reise unter einem Dach: Ausrüstung, Beratung, Tips. Seit 2007 haben wir in unserem Ladengeschäft in der Theresienstraße 66 auch einen Tropen-Arzt mit "an Bord".

Die "Reisepraxis München, Gelbfieberimpfstelle" bietet Informationen UND Aktionen zu Ihrer Gesundheit auf Reisen. Die "Reisepraxis München" ist nicht nur in rechtlicher Hinsicht natürlich völlig eigenständig von uns. Wer die Dienste der Reisepraxis in Anspruch nehmen will: bitte den IMPFPASS nicht vergessen!

Was wird in der Praxis gemacht? Die Reisetätigkeit der Deutschen ist ungebrochen. Jedes Jahr fahren Millionen von Menschen aus der Bundesrepublik in Länder außerhalb Europas, viele zum ersten Mal. Lediglich 50-60% aller Fernreisenden holen zuvor Informationen zur Gesundheitsvorsorge ein. Bevorzugte Informationsquellen sind Reiseführer, Zeitschriften sowie Freunde/Bekannte und erst in zweiter Linie qualifizierte Apotheken und Ärzte. Das Ziel der reisemedizinischen Beratung ist die Vermeidung von Erkrankungen während und nach der Reise. Ohne die Vorfreude auf das positive Ereignis der Reise zu nehmen, soll die Beratung für sinnvolle Vorsorgemaßnahmen sensibilisieren und einen optimalen Genuß der Reise gewährleisten. Die Reisepraxis München bei Därr Expeditionsservice geht auf die Kunden zu und bietet ihnen die Information dort, wo sie sich für alle Aspekte ihrer Reise ausstatten.

Was kostet es? Der Gesamtpreis setzt sich aus einer Beratungsgebühr (20 Euro) und dem Preis für die jeweiligen Impfstoffe zusammen. Reisemedizinische Impfungen werden immer zunächst privat bezahlt, in zunehmenden Maße erstatten jedoch gesetzliche und private Krankenkassen notwendige Reiseimpfungen und zum Teil sogar die Malariaprophylaxe. Sie erhalten von uns eine Rechnung, die Sie zur Erstattung bei Ihrer Kasse einreichen können. Unter folgendem Link werden die Kassen, die Kosten für reisemedizinische Impfungen erstatten, aufgelistet: http://www.crm.de/krankenkassen/index.html

AKTUELLE TIPS: von der Elfenbeinküste bis zur Schweinegrippe

Australien

*******Dengue*: Aus der Gegend um Townsville wurden in den letzten Wochen 10 lokal erworbene Erkrankungen gemeldet. Anfang 2009 wurde die Region von der schwersten Dengue-Epidemie seit 50 Jahren getroffen. Während der Sommerregenzeit (Dezember-April) ist in Queensland erneut mit einem erhöhten Übertragungsrisiko zu rechnen. Schutz vor tagaktiven Stechmücken beachten.

Bolivien

*******Einreisebestimmungen*: Die bolivianische Einwanderungs- und Ausländerbehörde (Servicio Nacional de Migración) interpretiert seit einigen Monaten die eigenen Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen restriktiv. Deutsche Staatsangehörige benötigen nach wie vor kein Visum für einen touristischen Aufenthalt. Bolivien gestattet allen Touristen aus der EU allerdings nur einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen pro Jahr mit nur einer Einreise (www.auswaertiges-amt.de).

Brasilien

*******Dengue*: Mit einem frühen Anstieg der Inzidenzen zum Beginn des dortigen Sommers bereitet sich der Süden des Landes auf die kommende Saison vor. Demgegenüber findet sich im Norden ein ganzjähriges Übertragungsrisiko. Der Bundesstaat mit den höchsten Fallzahlen ist dieses Jahr Bahia mit mehr als 100.000 Dengue-Erkrankungen und 58 Todesfällen, fast dreimal so viel wie im Vergleichszeitraum 2008. Aus Rondonia (W), Mato Grosso do Sul (SW) und Mato Grosso (W) wurden zuletzt erhöhte Fallzahlen gemeldet. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.

Indien

*******Poliomyelitis*: Trotz flächendeckender Impfkampagnen gehört Indien noch immer zu den vier Ländern mit endemischer Polio und steht mit den Fallzahlen inzwischen weltweit vor Nigeria an der Spitze. Bis Ende November wurden 659 Erkrankungen registriert (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 532 Fälle). 2008 wurden 559 Erkrankungen gemeldet. Hygiene und Impfschutz beachten.

Kenia

*******Darminfektionen*: Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Mit Cholera-Ausbrüchen ist regional zu rechnen. Im letzten Monat kam es zu mehreren Ausbrüchen landesweit. Insbesondere der von einer Dürre heimgesuchte Norden des Landes ist betroffen. Landesweit wurden mehr als 4.000 Erkrankungen und 119 Todesfälle registriert. Hygiene beachten, Impfschutz für Risikoreisende.

Kap Verde

*******Dengue*: Auf den Kapverdischen Inseln gibt es seit Ende September einen Ausbruch von Dengue-Fieber. Die Epidemie hat mittlerweile 5 Inseln erfasst (Brava, Fogo, Maio, Sal and Santiago), eine weitere Ausbreitung wird erwartet. Es wurde Dengue Serotyp 3 nachgewiesen. Zuletzt wurden offiziell mehr als 20.000 Verdachtsfälle, inklusive 174 Fälle von Dengue-hämorrhagischem Fieber und 6 Todesfällen bestätigt. Während Anfang November noch bis zu 1.000 Fälle pro Tag registriert wurden, ist die Zahl der Neuinfektionen inzwischen wieder deutlich rückläufig. Es handelt sich dabei um den ersten Dengue-Ausbruch auf den Kap Verden und um einen der größten jemals in Afrika registrierten Ausbrüche. Die WHO hat Experten zur Bekämpfung des Ausbruches eingeflogen. Schutz vor tagaktiven Stechmücken beachten.

Kongo, Demokratische Republik

*******Meningokokken-Meningitis*: In der Stadt Kinsangani ist es zu einem Ausbruch von Meningokokken der Serogruppe C gekommen. Bis Anfang Dezember wurden ca. 100 Erkrankungen und 17 Todesfälle gemeldet. Während der Trockenzeit (Dezember-April) kommt es in den Ländern des Afrikanischen Meningitisgürtels regelmäßig zu Meningokokken-Epidemien. Während der letzten Meningokokken-Saison infizierten sich im Meningitisgürtel fast 25.000 Personen, von denen mehr als 1.500 verstarben. Impfschutz (ACWY) beachten.

Malaysia

*******Dengue (DEN), Chikungunya (CHIC)*: Beide grippeähnlich verlaufenden, mückenübertragenen Viruskrankheiten sind wie in ganz SO-Asien auch in Malaysia endemisch, vor allem auf der Halbinsel. Da es hier keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ständig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden regional ansteigt. DEN: Die Zahl der gemeldeten Dengue-Neuerkrankungen lag Ende November bei etwa 800 Fälle/Woche. Bis Anfang Dezember wurden mehr als 38.000 Erkrankungen und 79 Todesfälle bestätigt. Die meisten Fälle werden aus der Hauptstadt Kuala Lumpur und aus Selangkor gemeldet. CHIC: Bis Anfang Dezember wurden landesweit mehr als 5.000 Fälle gemeldet. 98% der Neuinfektionen wurden in den letzten Wochen in Sarawak (O) registriert. Auch die Bundesstaaten Kedah (NW), Kelantan (N), Selangor (W) und Perak (NW) meldeten dieses Jahr Erkrankungen. 2008 wurden 4.000 Erkrankungen landesweit registriert. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.

Uganda

*******Hepatitis E*: Aus Kaabong im Nordosten des Landes wird ein erneuter Hepatitis E-Ausbruch gemeldet. Bisher wurden 210 Erkrankungen inklusive 12 Todesfälle registriert. Als Infektionsquelle gilt kontaminiertes Trinkwasser. Besonders gefährdet für schwere Verläufe und Todesfälle sind Schwangere. Hygiene beachten.

Vietnam

*******Vogelgrippe*: In der nördlichen Provinz Bien Phu verstarb ein 23-jähriger Mann an einer H5N1 Infektion. Er infizierte sich wahrscheinlich durch den Verzehr einer traditionellen Suppe ("Tiet canh") aus rohem Entenblut. Insgesamt wurden seit 2003 in Vietnam 112 Erkrankungen mit 57 Todesfällen registriert, davon 5 Erkrankungen in diesem Jahr, die alle tödlich endeten. Bei allen Betroffenen ließen sich entsprechende Tierkontakte nachweisen.

Zentralafrikanische Republik

*******Gelbfieber*: Aus dem Südwesten der Zentralafrikanischen Republik wird ein Gelbfieber-Ausbruch gemeldet. Bisher wurden 4 Erkrankungen, darunter 3 Todesfälle registriert. Bereits Anfang des Jahres gab es in dieser Region einen Ausbruch dieser viralen Erkrankungen. Eine Impfkampagne wurde initiiert. Impfschutz beachten.